Energieeffizienz-Management und -Benchmarking

Bei der Herstellung und Nutzung von Energie, Gütern und Dienstleistungen entstehen als Abfallprodukt Treibhausgase (CO2 und dessen Äquivalente, z. B. Methan). Diese Gase gelangen in die Erdatmosphäre und verursachen den Klimawandel mit seinen katastrophalen Auswirkungen – die globale Erwärmung.

Intelligente Lösungen für die Zukunft

In Deutschland verursacht die industrielle Produktion etwa ein Fünftel aller Treibhausgase. Um diese Belastung zu senken, bedarf es eines gezielten Energie-Effizienz-Managements (EEM). Durch ressourcenoptimierte Produktion soll der Energieverbrauch der Industrie, mithin der Ausstoß von Klimagasen, verringert werden. Intelligente Systeme und Benchmarking (d. h. die Optimierung der internen Prozesse anhand von Zielwerten) können in der industriellen Produktion eine Energieeinsparung von mindestens 20 Prozent erreichen. Das hat folgende Vorteile:

  • Umwelt und Klima werden entlastet
  • Die Ausgaben der Unternehmen für Energie verringern sich
  • Die Abhängigkeit der Industrie von fossilen Energieträgern wird reduziert
  • Systeme für Energieeffizienz und Umweltschutz sind ein weltweiter Exportschlager
  • Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft steigt
  • Neue Arbeitsplätze entstehen, vorhandene werden gesichert

All diese Überlegungen führten zum Forschungsprojekt Energie-Effizienz-Management und -Benchmarking für die Prozessindustrie, das vom Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennziffer FKZ 033RC1008 A-I) gefördert wurde. INOSIM war hier Projektpartner führender Unternehmen und Hochschulen (u. a. Bayer, BASF, TU Dortmund, RWTH Aachen und weitere). Die Arbeiten begannen im Herbst 2010 und hatten eine Laufzeit von drei Jahren. Die Projektleitung erfolgte durch die Bayer Technology Services GmbH.

Integratiertes Energiemanagement und Benchmarking

Ergebnis des Projekts war die Entwicklung eines Energieeffizienz-Systems, das als weltweite Standardlösung vertrieben und eingesetzt werden soll. Als deren Basis dienten erprobte Softwaretools wie die Anwendung STRUCTese der Bayer Material Science AG und die Simulationslösung INOSIM Professional.

In bewährter Manier brachte sich INOSIM auf zwei Wegen in dieses hochambitionierte Wissenschaftsprojekt ein:

  1. Im Pilotbetrieb bei industriellen Projektpartnern (bitop AG, instrAction GmbH) simulierten INOSIM-Lösungen die aktuelle Produktion und halfen, deren Energieeffizienz zu analysieren und anschließend zu optimieren.
  2. Für die Anwendung INOSIM Professional wurden zusätzliche Module entwickelt, die künftigen Anwendern ein integriertes Energieeffizienz-Management und -Benchmarking ermöglichen.

Weitere Informationen zum Projekt und die vollständige Liste der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen finden Sie auf der Internetseite des Projekts:

BMBF / Chemie und CO2

 

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